Meine Reise auf den Spuren des dogmatischen Glaubens mit den heiligen Johanna von Orleans und Therese von Lisieux – auf den Karmel des heiligen Johannes vom Kreuz

RoyaumeFrance DEUTSCH-ÜBERSETZUNG

My Journey on the Trail of the Dogmatic Creed with St. Joan and St. Thérèse St. John of the Cross’ Mt. Carmel

Arbeitsübersetzung:

Meine Reise auf den Spuren des dogmatischen Glaubens mit den heiligen Johanna von Orleans und Therese von Lisieux – auf den Karmel des heiligen Johannes vom Kreuz

Meine erste Erfahrung mit karmelitischer Spiritualität war der heiligen Teresia Benedictas ähnlich

Indem sie ein beliebiges Buch herausnahm, fing Edit an zu lesen. Es war Teresa von Avilas Selbstbiographie. Edith wurde so sehr von diesem spanischen Wunder an Gottesgnadentum gefesselt, dass sie es in einem auslas. Als sie es zuschlug, musste sie vor sich selbst zugeben: ‚Das ist Wahrheit.‘ (Edit Stein – heilige Teresia Benedicta vom Kreuz: Kreuzeswissenschaft)

Meine diesbezügliche persönliche Erfahrung mit der gleichen Schlußfolgerung geschah mit Therese von Lisieux. Einige Monate nach meiner Bekehrung als Endzwanziger zum Katholizismus betrat ich einen katholischen Buchladen, wo ich auf die Geschichte einer Seele, der Autobiographie Thereses von Lisieux stieß. Ich hatte keine Ahnung, wer Therese von Lisieux war, aber aus irgendeinem Grund wollte ich dieses Buch lesen. Später als ich es las, dachte ich: ‚Was sie sagt, ist wahr. Ich verstehe nicht, was sie sagt. Aber ich weiß, dass was sie sagt, wahr ist.‘ Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich die Reise auf den Spuren des dogmatischen Glaubens mit der heiligen Therese begann. Ich wollte diese Wahrheit, die sie sagte, kennenlernen, wie ich es noch heute will, und mein Leben mit all den Freuden, Herzleiden, Erfolgen und Fehlschlägen würde zu jener Reise in die Tiefen des Unbefleckten Herzens Mariens, wo Jesus Christus in all seinem Glanz herrscht.

Ein Jahr darauf, am Fest Unserer Lieben Frau vom Karmel weihte ich mich dem Unbefleckten Herzen Mariens mit dem Wahlspruch des heiligen Ludwig von Montfort. Ich kannte zuvor bereits die heilige Johanna von Orleans. Im Sommer nach meinem Schulabschluß unternahm ich mit einer kleinen Gruppe von Schulfreunden eine Studienreise in die Bretagne, in Frankreich. Bevor wir die Rückreise in die Vereinigten Staaten antraten, besuchten wir die Inselfestung Mont Saint-Michel, wo sich eine Statue der Johanna von Orleans vor dem Kapellentor befindet. Ich frragte meinen Lehrer: ‚Wer ist das?‘ ‚Ah, das ist Johanna von Orleans!‘ war ihre Antwort. Johanna von Orleans hatte ich somit kennengelernt. Später würde ich erfahren, dass Johanna von Orleans eine Seelenverwandte Thereses von Lisieux wäre, wie sie sich auch selbst offenbarte.

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Einmal Unserer Lieben Frau geweiht sollte ich für den Aufbruch zu meiner Reise gewappnet sein. Die heiligen Therese, Johanna und die heiligste Jungfrau Maria hatten mich ganz und gar durchdrungen, was noch durch Jesus Christus und seine Kirche und deren Sakramente verstärkt wurde. Während es jedoch nur eine einzige Kirche und den einen Weg zum Himmelreich durch Jesus Christus gibt, sind deren Annäherung aber vielfach. Wenn mir ein Gleichnis gestattet ist, so sei hier die schöne Aussicht auf eine Wiese am See vor hohen Bergen mit vielen Blumen, Bächen und Bäumen mit der Aussicht aufs Himmelreich mit vielen Seelenverwandten, die die Landschaft aufs trefflichste verschönern, erwähnt. Welchen Weg über die Wiese sollen wir nehmen? Wer waren meine Seelenverwandten? Welche geistige DNA verbindet uns durch den Heiligen Geist?

Die Antwort darauf kam mir am Anfang meiner Reise, als ich die heilige Therese las. Die Faszination mit ihrer Spiritualität führte mich zur weiteren Herausforderung, die Werke der heiligen Teresa von Avila und des heiligen Johannes vom Kreuz, des Gründers der Unbeschuhten Karmeliten zu lesen. Und wieder war da der ‚heilige Teresia Benedicta‘-Moment, auch als ich Thereses Buch las. Ich verstand sie nicht, aber ich wusste, dass ‚was sie sagten, war die Wahrheit.‘

Wir beschritten mit Johanna von Orleans und Therese von Lisieux den Weg, der die Spur des dogmatischen Glaubens ist, unter dem mütterlichen Beistand der seligen Jungfrau und in den Fußstapfen der heiligen Teresa von Avila und des heiligen Johannes vom Kreuz. Diese waren meine Seelenverwandten. Diese waren meine Familie. Dies war der Karmel, genauer ausgedrückt, dies war der Karmel der gemeinsamen Spiritualität von Johannes und Therese, die der Wiese die schöne Farbe verlieh, die mir wiederum auch durch den Glauben Hoffnung machte, was ich bereits aus Johannas und Thereses Gnadengaben im Übermaß empfangen hatte. Diese Hoffnung unter den wachsamen Augen meiner beiden seligen Schwestern brachte mich zur dunklen Nacht des heiligen Johannes und zu seinem Karmel.

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