4. Juli, der Tag an dem wir die Gründung des revolutionären aufgeklärten amerikanischen Staates feiern

RoyaumeFrance DEUTSCH-ÜBERSETZUNG

July 4th the Day we celebrate the foundation of the Revolutionary Enlightenment American State

Arbeitsübersetzung:

4. Juli, der Tag an dem wir die Gründung des revolutionären aufgeklärten amerikanischen Staates feiern

Als ich aufwuchs, lernte ich die Dogmen amerikanischen Patriotismus. Ich lebte im Herzen Amerikas, das man den Bibelgürtel nennt, wo Protestantismus herrschte – neben der sichtbaren, informellen, hierarchischen Kirche, die man die Republik der Vereinigten Staaten nennt. Wir lernten die drei gottgegebenen Säulen der Wahrheit kennen: Protestantismus, die Heilige Schrift und die heilige amerikanische Verfassung, die auch göttlichen Ursprungs war, und die unseren überlieferten protestantischen Glauben bewahrte, wie auch vor den Übeln von katholischen Königen und die „Trennung von Kirche und Staat“ garantierte, damit kein Katholik (oder womöglich Anglikaner – denn diese waren auch beinahe katholisch) der Kirche letztlich wieder echte politische Macht im täglichen Leben zugestehen würde. Jesus war Amerikaner, Protestant und Republikaner, der daran glaubte, dass jedermann frei zu tun und zu lassen sein müsse. „Ich bin nicht einer Meinung mit dir, aber ich kämpfe um dein Recht, daran zu glauben“, war eine gängige Redensart, und obwohl nicht in der Bibel, wurde sie als protestantisches, republikanisches, biblisches Lehramt bemüht. Es ging darum, „was Jesus tun würde.“

So eine abstruse Ideologie, die nichts anderes als die Idealisierung einer revolutionären Haltung ist, einer Haltung übrigens, die das „Reich Satans auf Erden wie in der Hölle“ sucht, entstand meiner Meinung nach durch die bemüht christliche Einstellung der Protestanten, die jedoch durch die Kirche des Herrn in Rom aufgeschreckt waren. Sie behaupten, sie brauchen keine Kirche; ihre Taten jedoch strafen ihre Worte Lügen. Sie schufen die Republik, damit sie ihnen den Protestantismus garantiere, und jenen alten Feind, den Katholizismus mit seinen „beiden Schwertern“, die Kirche und den Monarchen erspare. Sie behaupten, sie brauchen keine heilige Überlieferung, aber auch hier strafen ihre Taten ihre Worte Lügen. Sie haben die Verfassung vergöttlicht, die teils aus der rabiaten Furcht vor dem Katholizismus und diesen beiden gemeinen Schwertern entstand.

Am 4. Juli feiern wir den Sieg des freimaurerischen Deismus und der „Aufklärung“ über den Katholizismus. Wir feiern eine Aufklärung, die so mächtig ist, dass sich sogar die Kirchenhierarchie in den Vereinigten Staaten mit der Zeit nachgab, und den Weg zum Zweiten Vatikanum, dem Vorbild von „Religionsfreiheit“ in der Kirche freimachte, nach dem faszinierenden Beispiel der aufklärerischen Grundsätze in Amerika.</p 

Patriotismus ist eine Pflicht gegenüber dem Vaterland, und wir die französische katholische Diaspora in Amerika sind patriotisch. Wir lieben Amerika und die Menschen dort. Für viele von uns ist es Heimat. Wir arbeiten für dessen Wohlergehen, die Sicherheit der Bürger, und vor allem für die Bekehrung zum wahren Glauben. Deswegen sind wir, die französische katholische Diaspora, hier. Wir sind hier, um an der Bekehrung der Vereinigten Staaten zu arbeiten, und wir legen Wert auf die historischen Wurzeln des katholischen und königlichen Frankreich. Wir können nur hoffen, dass sich die spanische katholische Diaspora auch erheben wird, um gleichfalls das neue Christentum in dieser Hemisphäre zu errichten, die schließlich vom anglikanischen Protestantismus besiegt wurde. Wir beten für die Rückkehr Amerikas zu seinen katholischen Wurzeln, die vor der Revolution und dem Rundumschlag des Protestantismus mit seinen Ablegern, dem Deismus und aufklärerischen Grundsätzen (in Neusprech vermengt zu ‚spirituellem aber nicht religiösem‘ Nonsens) existierten.

Der größte patriotische Dienst ist, das neue Christentum wiederherzustellen durch traditionelle französische und spanische katholische Einflüsse, samt den „beiden Schwertern“ der Kirche und des Monarchen. Als französische katholische Diaspora glauben wir (obwohl wir das niemals erwarten würden), dass Unser Herr und Unsere Liebe Frau nach höheren Pläne für Amerika strebten. Der heilige Paulus sagt uns erfüllt vom heiligen Geist, dass alle Macht von Gott kommt und zu respektieren ist, und wir unserer Regierung gehorchen und Achtung entgegenbringen müssen. Wir wollen aber mehr für unser Land, als es eine Republik, die auf der Aufklärung beruht, bieten kann. Wir wollen das Christkönigreich in Amerika, und dass das Unbefleckte Herz Mariens herrscht sowie das Reich Gottes „auf Erden wie im Himmel.“ Die Republik verspricht gerade das Gegenteil.

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